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Seite: Fischkrankheiten - Frühjahrsvirämie

Die Frühjahrsvirämie

Die sogenannte Frühjahrsvirämie sowie die, mit ähnlichen Symptomen einhergehende, Erythrodermatitis sind Fischkrankheiten und werden durch schnelle Schwankungen der Wasserqualität und der Wassertemperatur gefördert.

Symptome:
Die Fische haben geschwollene Bäuche, blutende Wunden und Geschwüre. Sie schwimmen taumelnd. Manchmal reiben sie sich am Teichboden. Diese Symptome treten nicht immer gemeinsam auf.

Ursachen:
Die Frühjahrsvirämie ebenso wie die Erythrodermatitis sind Schwäche-Erkrankungen. Wie schon erwähnt führt der Stress ausgelöst durch Temperatur- und Wasserqualitätsschwankungen oft zu einer Frühjahrsvirämie. Auch ungeeignetes oder verdorbenes Futter begünstigt den Ausbruch der Frühjahrsvirämie. Fische aus zu dichtem Bestand neigen auch zur Erythrodermatitis Erkrankung.

Vorsorge:
Füttern der Fische mit frischem Qualitätsfutter. Gerade wenn die Fische im zugefrorenen Teich überwintert haben, brauchen Sie im Frühjahr einen Energieschub. Beginnen Sie ab etwa 8° langsam mit der Fütterung. Gut bewährt hat sich die Zugabe von Vitaminpräparaten zum Futter. Auch die Zugabe von Spirulina kann empfohlen werden.

Halten Sie die Fischpopulation klein. Bedenken sollte man, dass viele der klassischen Teichfische sich stark vermehren können. Und bei Koi sollte man bedenken, dass diese bis zu einem Meter lang werden können. Also lieber etwas weniger Fisch.

Behandlung:
Bei akutem Ausbruch der Erythrodermatitis oder der Frühjahrsvirämie hat sich die Gabe von Medikamenten mit dem Wirkstoff Nifurpirinol bewährt. Nifurpirinol-Präparate gibt es als spezielles Futter oder als Futterzusatz. Offene Wunden sollten vorsichtig Desinfiziert werden. Zur Wunddesinfektion eignen sich unter Anderem Tosylchloramid haltige Tinkturen.

Wie immer gilt: Nach Möglichkeit einen Tierarzt oder Koi-Doktor hinzuziehen. Wenn man die falsche Fisch-Krankheit behandelt, hat das keine Aussicht auf Erfolg.

Nachsorge:
Haben Sie auch nach der Genesung ein Auge auf die Fische. Suchen Sie die Ursachen und stellen Sie diese ab. Gegebenen Falls verringern Sie den Fischbestand oder erweitern die Filteranlage.

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